Vier SPD-Ratsmitglieder treten auf eigenen Wunsch bei der Kommunalwahl am 11. September nicht mehr an: Frank Helmut Zaddach, Hiltrud Jeworrek, Willi Dörr und Norbert Lem. Während der Wahlhelferparty im Biergarten des Hallenbades wurde Frank Helmut Zaddach für sein langjähriges Engagement vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Georg Bachmann geehrt.

Frank Helmut Zaddach wurde vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Georg Bachmann (r.) geehrt

Frank Helmut Zaddach wurde vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Georg Bachmann (r.) geehrt

Insgesamt 32 Jahre lang saß Frank Helmut für die SPD im Ratsrund. Geboren am 6. Januar 1932 war er zunächst vom 1. Oktober 1964 bis 1976 und dann seit dem 1. November 1996 ununterbrochen im Rat der Stadt Wolfsburg. Zaddach ist Sozialdemokrat mit Hang zur Kultur: Er ist der Gründer der SPD-Kulturspinnstube, gehörte von 1968 bis 1976 und seit 2001 dem Kulturausschuss an, dessen stellvertretener Vorsitzender er auch lange Jahre war, und gründete den Nordstadt-Kulturverein. Als ehemaliger Schuldirektor des Gymnasiums Kreuzheide und aktiver Pfadfinder, schätzt Zaddach das Gespräch mit den Bürgern. Schon im August 2005 feierte er in seiner Funktion als damaliger Nordstadt-Ortsbürgermeister – dieses Amt hatte er 16 Jahre inne – seine 250. Sprechstunde. Alleine 2400 Bürgeranliegen hat der Ortsbürgermeister in seiner Amtszeit von 1991 bis 2007 be-arbeitet.

„Frank Helmut ist es zu verdanken, dass fast alle städtischen Institute und Einrichtungen jedes Jahr durch einen jungen Menschen unterstützt werden, der dort ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Kultur absolviert. Frank Helmut hat die Sanierung des Theaters maßgeblich voran getrieben, hat den kostenlosen Eintritt in die städtischen Museen ermöglicht und immer darauf geachtet, dass der Rotstift den Bereich Kultur nicht allzu hart trifft. Einzig und alleine ein Anliegen musste Frank Helmut unerledigt ad acta legen: Es wird in naher Zukunft keine frostsicheren Toiletten am Allersee geben“, sagte Bachmann augenzwinkerd.

Selbst als es Zaddach gesundheitlich nicht mehr so gut ging, ließ er es sich nicht nehmen, an fast jeder montäglichen Fraktionssitzung teilzunehmen, war immer bereit, verhinderte Ratskollegen in Ausschuss-Sitzungen zu vertreten. Bachmann: „Dein Engagement und Dein Einsatz sind beispiellos. Auf Dich konnte man sich immer verlassen! Wir werden Dich immer in Ehren halten.“

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