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Stephan Weil verteilte rote Rosen an die Besucher auf dem Hugo-Bork-Platz

„Die Kommunalpolitik ist das Fundament unserer Demokratie“, sagte Stephan Weil. Der Besuch des Niedersächsischen Ministerpräsidenten stand im Mittelpunkt der Wahlkampfauftaktveranstaltung der SPD, die am Freitag, 12. August, ab 15 Uhr auf dem Hugo-Bork-Platz unter dem Glasdach stattfand.

Zuerst traten die elf- bis 16-jährigen „Küken“ der „Honeybees“, der Cheerleader des TV Jahn Wolfsburg, danach die Trommelgruppe „Paradies“ unter der Leitung von Comlan Edoh auf. Mit etwas Verspätung – weil es auf der A2 zu einem kilometerlangen Stau gekommen war – traf dann Weil auf dem Hugo-Bork-Platz ein. Im Arm 50 rote Rosen, die er an die Besucher verteilte.

„Ich weiß, dass in Wolfsburg alle Gedanken um VW kreisen“, verriet der Landesvater. In den vergangenen 15 Jahren hätte Volkswagen eine „tolle Zeit gehabt“. Doch es seien auch schlimme Fehler gemacht worden – „die muss man nicht klein reden“. Aber das Land Niedersachsen und die SPD würden zu Volkswagen und seinen Beschäftigten stehen. Weil: „Wir sind heute wesentlich zuversichtlicher als vor einem Dreivierteljahr: Volkswagen hat eine gute Zukunft, Millionen von Kunden halten der Marke die Treue.“ Der Sozialdemokrat versicherte: „Wir kämpfen weiterhin für die Sicherheit der Arbeitsplätze.“

Weil versicherte, dass Wolfsburg eine Wirtschaftsmacht im Osten, „ein Kraftwerk für die gesamte Region“ bleiben werde, bezeichnete die VW-Stadt sogar als Zentrum der Innovation, weil hier so viel geforscht und entwickelt werde. Er versprach, dass die SPD weiterhin „Politik für die Menschen mit kleinem Geldbeutel machen“ werde, gerade habe das Land ein Programm für 10.000 neue (Sozial-)Wohnungen aufgelegt. Auch den Ausbau der Weddeler Schleife, die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs und den Aus- und Weiterbau der Autobahnen im Land sprach der Landesvater an.

Mit einer kleinen Anspielung auf die Tatsache, dass „Hannover 96“ derzeit in der zweiten Liga spielt, versicherte Weil innbrünstig, dass der VfL Wolfsburg seine „absolute Bundesliga-Lieblingsmannschaft“ ist: „Ich bin gerne bei den Wölfen.“

Mit Klaus Mohrs habe Wolfsburg nach Ansicht von Weil einen der besten Oberbürgermeister des Landes. „Und Mohrs hat ein tolles Team hinter sich –

die Wolfsburger SPD“, betonte Weil abschließend und forderte Alle auf, zur Wahl zu gehen und noch „Verwandte, Bekannte und Freunde“ mitzunehmen.

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v.l.n.r.: Ralf Krüger, Francescantonio Garippo, Hans-Georg Bachmann, Immacolata Glosemeyer, Stephan Weil, Ingolf Viereck

Im Anschluss folgte eine Diskussion an der neben Weil auch Immacolata Glosemeyer, Hans-Georg Bachmann, Francescantonio Garippo, Ralf Krüger und Ingolf Viereck teilnehmen. Die Moderation hat IG-Metall-Chef Hartwig Erb inne. Für den Ausklang des Festes sorgt die Nachwuchs-Band „Crowd Above Nine“ mit Finja Augsburg (Gesang), Robin Wetzler (Bass), Markus Figge (Drums) und Lukas Figge (Gitarre) mit Songs wie „Calm after the storm” von den “Common Linnets“, „Wish you were here”, einem eigenen Lied, und „Valerie” von Amy Winehouse.

Für Kinder gab es während der gesamten Zeit Kinderschminken, Riesenseifenblasen und es konnten Jutebeutel besprüht werden. Die fünf SPD-Spitzenkandidaten – Bachmann, Glosemeyer, Garippo, Krüger und Viereck – luden zu Gesprächen ein.

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